Firmenhistorie:

Wolfgang Grob hat 1994 das Unternehmen als ‚WSS Werkschutz und Security Service GmbH‘ gegründet. „Zunächst waren wir im Dienstleistungssektor Werkschutz tätig, haben Pförtnerdienste und Kontrollfahrten angeboten“, sagt Geschäftsführer Grob, der zuvor eine Ausbildung zum Personenschützer beim Bundeskriminalamt absolviert hat und als Werkschutzleiter bei WISSOLL/Tengelmann tätig war. Heute agiert die WSS als vom Verband der Sachversicherer (VdS) anerkannter Facherrichter und beschäftigt 30 Mitarbeiter.

Ende der 1990er Jahre entstand die Idee, das Geschäftsfeld Sicherheitstechnik aufzubauen. Der technische Bereich wurde sukzessive erweitert. Zunächst um die Installation von Brandmeldeanlagen, später um Video- und elektronische Zutrittskontrollsysteme. Mit der VdS-Anerkennung erwarb sich das Unternehmen die nötige Qualifikation, damit Privatleute, Gewerbetreibende, Behörden und Ämter dem Unternehmen vertrauten. Bis heute legt das Unternehmen großen Wert auf Aus- und Weiterbildung. Zahlreiche Qualifikationen zeichnen das Unternehmen und seine Beschäftigten aus.

Um die installierten Anlagen zu überwachen, wurde eine Leitstelle eingerichtet. Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, ist das Team in der Leitstelle aktiv. Besonders nachts, am Wochenende und an Feiertagen sind die Mitarbeiter der Leitstelle gefordert. Sie überwachen alle eingehenden Alarmmeldungen und intervenieren nach Maßnahmenplan. Mit der Errichtung von Videoüberwachungssystemen und dem Einzug der Videofernüberwachung in der Leitstelle wurde das Spektrum des Unternehmens abgerundet. In der Leitstelle wurden die Anforderungen an die Mitarbeiter immer höher. Durch die Übertragung von Livebildern, die direkt in der Leitstelle eingehen, ferngesteuerten Dome-Kameras und zugeschalteten Lautsprechern auf Außengeländen, hat die Überwachung von Objekten eine neue Bedeutung bekommen.

Der technische Bereich entwickelte sich – auch im Hinblick auf die Entwicklung von Smartphones und deren Nutzung – rasant weiter. In den Anfängen der Unternehmensgeschichte mussten die Techniker häufig Kabel verlegen und Kabelkanäle anbringen. Nach und nach hielt die Funktechnologie Einzug. Die IP-Übertragung hat die Sicherheitsbranche vollends revolutioniert. ‚Alarmanlagen‘ sind heute mehr als nur Einbruchmeldeanlagen. „Die Kunden möchten, dass wir Teichpumpen, Heizungsausfall, Wasseraustritt, Rollladenansteuerungen und dergleichen überwachen“, so Grob. Das sind nur einige Beispiele von Möglichkeiten, technische Systeme in einer Gefahrenmeldeanlage zu integrieren. Auch der Begriff ‚Brandmeldeanlage‘ hat immens an Bedeutung gewonnen. Die Menschheit ist sensibilisiert, Brandschäden zu minimieren und Menschenleben durch Warnung vor Brandrauch zu schützen. Und das nicht zuletzt durch das Inkrafttreten der Rauchmelderpflicht.

Aus der ursprünglich gegründeten ‚WSS Werkschutz und Security Service GmbH‘ wurde Im Jahr 2017 die Namensgebung des Unternehmens vereinfacht. Die Firma wurde umbenannt in ‚WSS Security GmbH‘. Damit wurde einer Geläufigkeit entsprochen; umgangssprachlich war das Unternehmen bei Kunden und Lieferanten kurzum als WSS Security bekannt. Anfang 2019 wurde noch einmal umfirmiert. Aus der ‚WSS Security GmbH‘ wurde die ‚WSS GmbH‘. Somit war der Weg geebnet für eine innerbetriebliche Trennung des Unternehmens in zwei Bereiche, da der elektrotechnische Bereich mittlerweile stark ausgeprägt ist. Heute, genau 25 Jahre nach der Unternehmensgründung, wurde daher mit der WSS Elektrotechnik ein eigener Bereich gegründet. Der Bereich der WSS Security kann sich somit wieder seinem Kerngeschäft, der Überwachung von Gefahrenmeldeanlagen, widmen. Die WSS Elektrotechnik und die WSS Security sind Abteilungen der WSS GmbH.

Auch die Unternehmensnachfolge ist bereits geregelt: Mit Tochter Jasmin und Schwiegersohn Torsten Behmenburg bekam das Unternehmen Anfang der 2000er Jahre familiäre Unterstützung. Wenn sich Grob in den Ruhestand verabschiedet, leiten Tochter und Schwiegersohn den Betrieb. „Sie ergänzen sich perfekt und werden sich gegenseitig unterstützen können“, so Grob.